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 Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor

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Aliterata
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BeitragThema: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 7:50 pm

Begebenheiten und Informationen


Informationen aus Westfall ((diese allgemeinen Informationen kann Lord Starkmantel oder auch Lord Schattenbruch, aber auch jeder andere Einheimische geben (Thor, Galiaan, Heather), Baros Alexston ist ebenfalls eine gute Quelle - Stand Juli/August 2008))

-Beachtet bitte, das häufiges Nachfragen auch eine Gegenreaktion zeigt und Maqua früher oder später davon erfahren wird -

Das Gut Wolfslehe befindet sich schon sehr lange im Besitz der Familie Doranthor. ((Das Gut befindet sich direkt nordöstlich der Späherkuppe, es ist das Anwesen, über dessen Feldern die Geier kreisen)).

Die Familie ist geringer Landadel, das Gut wurde als Edlengut geführt. Der Edle Adwin von Doranthor hatte eine sehr gute Pferdezucht.

Das Gut wurde vor vier Jahren von den Defias gebrandschatzt, der Edle und seine zweite Frau ermordet. Der damals zwölfjährige William konnte mit zwei getreuen Dienern nach Sturmwind fliehen und wurde von Lord Schattenbruch aufgenommen.


Adwin von Doranthor hatte (zur gleichen Zeit) zwei Frauen, die auch beide auf dem Gut lebten, diese Tatsache ist in Westfall kein Geheimnis, nur wenige zerreißen sich noch heute das Maul darüber, da die Familie sehr innig miteinander lebte.


Zuletzt von Aliterata am Di Jul 28, 2009 9:51 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 7:58 pm

Greifenmeister Thor, Westfall, Späherkuppe

Der Frager ist eine Frau:

Greifenmeister Thor: "Lady Maqua?" Thor schmunzelt. "Ja, die kenne ich. War lange in Sturmwind. In der Ausbildung. Im Magierturm. Und außerdem gibt es keine zweite die so tugendhaft ist wie sie." ((Gute Menschenkenntnis offenbart: Er hätte gerne aber durfte nicht an sie ran.))

Der Frager ist ein Mann:

Greifenmeister Thor: "Lady Maqua?" Thor schaut Euch abschätzig an und schmunzelt dann. "Klar kenne ich sie. Den schärfsten Hintern von Westfall." Thor grinst. "Aber keine Chance. Sie ist die Tugend in Person."
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 7:58 pm

Lord Starkmantel:

"Lady Maqua von Doranthor? Traurige Geschichte, das Mädel könnte einem leid tun, wenn es nicht alles hier so schlimm stünde. Ihre Eltern sind von den Defias ermordet worden und ihr Bruder, der der noch lebte - ist vor kurzem im Rotkamm gefallen. Aber ich hörte sie ist dem Orden der Dämmerung beigetreten und seitdem habe ich sie auch mal lachen sehen. Sie schaute immer so ernst."

Auf Nachfrage:

"Ja, allerdings, sie hatte auch als Kind Kontakt mit meiner Tochter. Nachdem wir von Lordaeron hierhergezogen sind, dachte ich es wäre für meine Tochter ganz gut, eine gleichaltrige Gefährtin zu haben aber sie haben sich nie verstanden. Die Edle Dame hatte als Kind ein paar merkwürdige.. Eigenheiten."

Auf ein weiters Nachfragen:

"Nein - nein. Nichts schlechtes. Sie hat nur manchmal - gebrannt." Starkmantel schaut kritisch. "Das muss zu der Zeit gewesen sein als ihre magischen Kräfte erwacht sind, jedenfalls hat mir ihr Vater das so erklärt. Sie ist kurz danach in den Turm gegangen, danach habe ich sie mal bei einem Sommerfest gesehen - das ist auch schon einige Jahre her, und dann erst wieder als sie vor etwa zwei oder drei Monaten hier auftauchte."
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 7:58 pm

Gastwirtin Heather: erst kurz angebunden, taut sie auf.

"Ja, die kenne ich. Sie hat ganz schön was durch gemacht. Das Leid hier verbindet uns. Früher war sie ziemlich abgehoben.. hat sich nicht mit jedem abgegeben, aber jetzt - nun auch sie kann nur auf den Betten hier schlafen wenn sie hier ist und sie hat sich da nicht lange geziert. Sie führt einen Kreuzzug, gegen die Defias und war hier eine große Hilfe. Aber seitdem sie beim Orden ist, hat sie andere Aufgaben. Sie hat sich wortreich bei Starkmantel entschuldigt, dass sie abberufen wird. Naja, mir schien, das es ihr nicht so leid tat, aber sie hat hier ihr bestes gegeben."

Menschenkenntnis: Es ist schwer zu sagen ob Heather klatscht, Maqua nicht leiden kann oder die Wahrheit sagt. Heather ist die einzige, die von sich aus ein Wort über die Doppelehe Adwins von Doranthor verliert. Sie fand das immer suspekt.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 7:59 pm

Erzmagier Malin, Sturmwind:

Der Erzmagier erteilt Auskünfte über Maqua nur an ihm bekannte Personen (Sturmwinder Bürger, Magier) oder Adlige, bzw Leute mit hohem militärischem Rang:

Ja, Maqua von Doranthor war meine persönliche Schülerin. Sie ist eine ausgezeichnete Pyroarkanistin von der ich noch viel erwarte.


Diese Auskunft erteilt er nur wirklich vertrauenswürdigen Leuten die er länger kennt:

"Sie war die Jüngste, die jemals den Feuerschlag kontrollieren konnte, aber sie weiß es nicht. Sie macht sich im Gegensatz zu manch anderen auch Gedanken darüber wie ihre Magie wirkt. Seit kurzem erprobt sie ihre Kräfte auch außerhalb der sicheren Mauern des Turmes und sie war schon einige Male hier um mit mir über die Wirkung und Ursachen unserer Magie zu sprechen. Soviel Verantwortung für die einem innewohnenden Kräfte haben nicht viele junge Leute." Er blickt etwas missbilligend zu den drei jungen Adeptinnen, die sich schon wieder über Liebeszauber unterhalten.
"Ich hoffe ihr fragt nicht aus Eigennutz. Die junge Dame hat in letzter Zeit einige Schicksalsschläge einstecken müssen und mir liegt sehr daran, dass es ihr gut geht."

Menschenkenntnis offenbart, dass er sie sehr gerne mag und offenbar väterliche Gefühle für sie hat.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:00 pm

Lord Schattenbruch, Kathedrale des Lichtes:

- angesprochen auf den Eintrag im Adelsregister:

"Ja, es stimmt, ich bin nominell Verwalter des Gutes der Doranthors. Die einzige noch Lebende der Familie ist eine Magierin und damit von der Erbfolge ausgeschlossen. Nun ja. Im jetzigen Zustand ist das Gut ohnehin so gut wie wertlos."

- weitere Informationen:

"Lady Maqua ist in den Orden der Dämmerung eingetreten und das ist sehr gut so. Sie ist sehr gläubig und nachdem, was mit William geschehen ist, braucht sie Halt." Lord Schattenbruch schaut zur Seite, dann auf den Boden, dann wieder in Euer Gesicht. "Sie hätte keinen besseren Platz finden können wenn ihr mich fragt."

Unter dem Link gibt es Informationen über William (Achtung, nur der obere Abschnitt ist frei verfügbar, für die unteren Informationen ist ein ausgezeichneter Leumund oder eine gute Beziehung zum Hause Schattenbruch notwendig):

William von Doranthor
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:00 pm

Was man über Maqua herausfinden kann:

Sie hat einen recht stetigen Lebenswandel.
Wenn sie in Sturmwind ist, bewohnt sie ein Haus in der Halsabschneidergasse, das früher mal Sir Serathor Tyrosus gehörte. Das Haus steht jedoch zum Verkauf.
Sie lebt dort alleine, eine sehr alte Dienerin kümmert sich um das Haus.
Diese Dienerin füttert häufig die Katzen in der Gasse, aber nur ein kleiner silberschwarzer Tigerkater darf in das Haus hinein.

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Informationen von der Dienerin:

Die alte Dienerin (Lyandra) ist fast taub. Sie mißtraut Fremden und lässt sie keinesfalls hinein. Wird sie jedoch auf dem Markt (sie macht auch die Einkäufe) auf ihre Herrin angesprochen, dann kann sie sagen, dass sie der Familie schon Zeit ihres Lebens dient und die Amme von Maquas Vater war. Der Tod der Familienmitglieder hat sie sehr mitgenommen, sie ist damals vor vier Jahren mit William und dem Stallmeister nach Sturmwind geflohen. Das William tot ist weiß sie zwar, sie redet von ihm trotzdem als ob er noch leben würde. ("Wenn der Junge erst wiederkommt...")
Maqua ist tagsüber selten in dem "fremden" Haus, übernachtet auch gelegentlich auswärts, aber bringt meistens etwas mit wenn sie kommt.


Trefft Ihr die Dienerin auf dem Markt, so spielt sich vermutlich folgende Szene ab: der Händler will nicht anschreiben lassen, und ihr Geld reicht nicht mal für das nötigste. Sie jammert über die schlechten Zeiten. Sie erwähnt wie hübsch und jung ihre Herrin ist und was für ein armes Ding, ganz allein, woraufhin ihr der Händler doch noch etwas mehr gibt aber dazu sagt, dass dies aber das letzte Mal ist!
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Wenn man Maqua unauffällig folgt, kann man feststellen, dass sie jeden Morgen in die Kathedrale geht und dort betet, manchmal redet sie mit Bruder Benjamin (offenbar ihr Beichtbruder) oder Lord Starkmantel, alle dort arbeitenden kennen sie vom sehen, die meisten wissen um die Sache mit ihrem Bruder - damit ist gemeint, dass er tot ist und das sein Sarg in den Katakomben steht.

Maqua geht fast jeden Morgen in die Gruft, um den Sarg ihres Bruders zu sehen. Der Sarg ist aus dunklem poliertem Holz, auf seinem Deckel trägt er ein Wappen: Ein steigender Hengst auf planem Grund. (Das Wappen der Familie Doranthor ist ein roter steigender Hengst auf Silber). Der Sarg lässt sich nicht öffnen. Für Leute mit einem Gespür dafür: Auf dem Sarg liegt eine Lichtaura, die Versuche ihn zu öffnen vergeblich macht.

Orte die sie häufig aufsucht:
*Das Magiersanktum. Offenbar kennt sie dort viele Leute. Jedoch meidet sie die drei jungen Damen am Fuß des Turmes.
*Der Park - auf Nachfrage weiß keiner der Elfen dort ihren Namen, aber kann sagen dass sie (schon seit Jahren) häufig herkommt - allein - und liest. In letzter Zeit hat sie manchmal einen silbergrauen Tigerkater dabei, der währenddessen im Park herumstreift.
*Ein Haus in der Altstadt in dem eine Loge Adeliger den Schwertkampf trainiert. Kommt oder geht Maqua dorthin, trägt sie ein Rapier und Hemd mit Hose, keine Robe wie sonst üblich.
*Das Auktionshaus.
Maqua verkauft dort häufig Dinge, kauft jedoch so gut wie nie etwas.
*Der Verzaubererladen.
Der Besitzer weiß, dass sie sich in dieser Kunst ausbildet und hat ihr schon das ein oder andere verkauft.
Verzauberungen macht Maqua im Sanktum. Mit Rohmaterial wird sie etwa 2 mal in der Woche beliefert, sie hat offenbar einen Schmied an der Hand (in Sturmwind, ein ebenfalls dunkler Mensch, mit dem sie gut klarkommt ((SC-Dermod Brandwyn)), mit dem sie sich dann in ihrem Haus trifft, Schneiderwaren kommen mit der Post. Meistens verkauft sie die Stücke dann im Handelshaus.


Sehr auffällig ist, dass sie eigentlich fast immer rote Kleidung trägt, die ihr sehr gut passt.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:01 pm

Hof Sturmwind:

Maqua von Doranthor ist bislang nicht am Hofe eingeführt, obwohl sie eigentlich bei weitem alt genug ist. (Dies hat der Tod der Eltern verhindert - der gerade zu der Zeit war.)

Die Familie Doranthor ist dem Namen nach bekannt, je nachdem wer diese Auskunft gibt, entweder wegen der Ermordung der Eltern durch die Defias ("Man stelle sich vor! Ein solcher Angriff auf Leute von Stand!") oder wegen der sehr guten Pferdezucht, die auch Pferde für den Hof lieferte (eher schnelle Traber als Streitrösser). Nur der Bibliothekar kennt sie etwas besser, da sie schon während ihrer Studienzeit gelegentlich Bücher für ihren Lehrer borgte oder zurückbrachte.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:01 pm

Aktuell am ((Di, 26. August 2008))

Maqua kommt am Morgen in Sturmwind mit dem Greifen an. Sie kauft frische Brötchen, Blumen und eine Flasche Port, sucht dann ihr Haus in der Halsabschneidergasse auf und kommt etwa eine Stunde später wieder heraus.

Sie wirkt sehr glücklich, als sie in die Kathedrale geht. Sie betet (oder meditiert?) sehr lange und spricht auch lange mit Bruder Benjamin. Außerdem sucht sie Dermod Brandwyn auf, der in der Kathedrale ist und sich langsam erholt.

Mittags ist sie mit Erzmagister Malin zu Tisch im Blauen Eremiten, sie sitzen draußen und unterhalten sich angeregt. Anfangs wirkt Maqua sehr glücklich und gelöst, dann scheint sich das Gespräch anderen Themen zuzuwenden, sie wird ernst. Der Name Maboki fällt.

Den frühen Nachmittag verbringt Maqua dann im Magierturm.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:01 pm

Toxyna schrieb:
Toxyna blättert im Adelsrgister und murmelt leise vor sich hin
Maqua von Doranthor ... Maqua von Doranthor ... Maqua von Doranthor
Ah da ist sie ja!

Toxyna notiert in ihr Büchlein ein paar Stichworte.
Westfall also. Wer weiß, wir könnten uns kennen, wenn ich damals nicht ...

Toxyna seufzt, nach einem mißbilligenden Blick des Registerverwalters notiert sie still dies und das, sagt aber nichts mehr.

Schließlich dankt sie dem Herrn und verlässt das Schloss.




Eine Frau in einem samtenen, schwarzen Kleid, mit offenen, langen und schwarzen Haaren, die ihr bis zum Po reichen und sie wie ein Manteltuch umgeben, nähert sich Greifenmeister Thor und lächelt freundlich und macht einen Knicks.

Verzeiht meine Störung, werter Herr, aber könntet ihr mir etwas über Lady Maqua von Doranthor sagen?

Das Schloss macht sich Sorgen leise, vertraulich

Nach einem kurzen Gespräch notiert sich Toxyna einige Dinge in ihrem Büchlein und reist weiter nach Sturmwind. Auf dem Greifen werden ihre Haare wild durcheinander gewirbelt.

Was tut man nicht alles für einen alten Freund murmelt sie leise

Nachdem sie sich in Sturmwind ausführlich gekämmt und ihr Kleid gerichtet hat, nähert sich Toxyna Erzmagier Malin. Sie verbeugt sich tief und lässt dabei ihren Siegelring der Stadt Sturmwind sehen, den sie über den dünnen, schwarzen Handschuhen trägt.

Dennoch erfährt Toxyna nichts neues.



Am nächsten Tag fragt eine Schülerin Malins nach dem Unterricht ihren Meister vorsichtig nach Maqua. Da auch Elarina eine seiner Vertrauten ist, erfährt sie etwas mehr aus seinem Munde. Unter anderem auch, dass sie selbst sich ruhig mehr Gedanken über die Auswirkungen der Magie machen könnte und sich ein Beispiel an Maqua nehmen solle.

((Was könnte sie noch erfahren?))

Toxyna verbrennt einen kleinen, anonymen Brief im Kamin und fügt ein paar Notizen in ihr Heftchen dazu. Heute ist sie ganz in weiß gekleidet, von Kopf bis Fuß, ein dünner Schleier lässt ihr Gesicht etwas verschwimmen, auch wenn man sie immer noch erkennen kann, wenn man sie denn kennt. Ihre Haare sind diesmal zu einem Ordentlichen Pferdeschwanz zusammengefasst, weiße Spitzenhandschuhe zieren ihre schlanken Finger.

So schreitet sie, nein schwebt förmlich, höchst elegant die Treppe der Kathedrale zu Sturmwind hinauf. Sie kniet am Eingang nieder und verweilt einen Moment so, dann nähert sie sich scheinbar zaghaft Lord Schattenbruch, verharrt in seiner Nähe, bis er Zeit für sie hat.

Das leise Gespräch rundet Toxynas Bild von Maqua ab, obwohl sie inhaltlich nicht wirklich etwas neues erfährt.

Als sie die Kathedrale verlässt, denkt sie bei sich


'Entweder ist sie die Tugend in Person, oder sie führt ein sehr rafiniertes Doppelleben. Kann ich es dabei belassen?'

Toxyna erreicht das Zimmer, in dem sie einige Dinge aufbewahrt. Sie dreht ihre Haare wieder zum bekannten Dutt und vertauscht ihre feine, weiße Kleidung gegen schlichte, stumpf-schwarze Ledersachen.

Ich bin zu genau mit dem was ich tue. brumelt sie ... aber vermutlich ist das der Grund, warum ich noch lebe.

Toxyna erreicht die Halsabschneidergasse tief in den Schatten verborgen und beobachtet lange das Haus. Sie sieht Maqua kommen, als sie geht, schleicht sie ihr nach. Sie beobachtet, wie sie in der Katherale verschwindet. Dorthin mag Toxyna ihr in diesen Sachen nicht nachschleichen, dafür verehrt sie das Licht zu sehr.

Als Maqua die Kathedrale verlässt, folgt sie ihr unauffällig. Der Mittagstisch auf der Terasse des blauen Erimiten ist dagegen leicht zu belauschen.



((Liebe Maqua, ich hoffe, ich habe nichts eingebaut / in Erfahrung gebracht, was unrealistisch wäre, falls doch, ändere ich es *lächelt*))

((Maqua wird vielleicht erfahren, dass sich Leute nach ihr erkunden. Aber die Beschreibungen dürften auseinander gehen. Malins Schülerin allerdings wird zu identifizieren sein.))
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:02 pm

Toxyna schrieb:

Am nächsten Tag fragt eine Schülerin Malins nach dem Unterricht ihren Meister vorsichtig nach Maqua. Da auch Elarina eine seiner Vertrauten ist, erfährt sie etwas mehr aus seinem Munde. Unter anderem auch, dass sie selbst sich ruhig mehr Gedanken über die Auswirkungen der Magie machen könnte und sich ein Beispiel an Maqua nehmen solle.

((Was könnte sie noch erfahren?))



((Von ihm vermutlich nicht viel anderes, als das was zu dem oberen passt, jedoch:))

Die meisten Lehrer und Angestellten kennen Maqua als fleißig, zurückhaltend, begabt und ja - tugendhaft, aber manchen Lehrern zeigte sie auch zu wenig Ehrgeiz, in der Magie an die Grenzen zu gehen, ihre Fähigkeiten bis ins Letzte zu erkunden und sie auch einzusetzen. "Begabt, aber weltfremd.", "Zu viele Skrupel für die wirkliche Forschung." (Ob das jetzt gut oder schlecht ist, ist schwer zu sagen)

Ihr Auftreten ist immer freundlich gewesen, in ihrer Jugend neigte sie zu Jähzorn (mit begleitenden Ausbrüchen arkaner Energien in der Form von Feuer), der letzte dahingehende Vorfall liegt jedoch schon einige Jahre (2 oder 3) zurück.

Mitschülern ist Maqua als herzlich, offen, hilfreich in Erinnerung oder aber - häufiger - als arrogant, Musterschülerin, Herzchen vom Lehrmeister (Malin und auch andere männliche Lehrer), gerade Magier(innen), die neben ihren Studien auch ein Studentenleben haben war sie eher unsympatisch, weil sie nie mitging zum feiern, sondern lieber im Park war oder gelernt hat. Viele der jungen Männer und auch der Mädchen halten sie für prüde, unnahbar und .. nun ja, lichtversessen, nur ein, zwei, (die wohl als solche Streber wie sie gelten) können etwas über ihre persönlichen Verhältnisse sagen. Interessant ist vielleicht, dass sich Maqua bei den ersten Vorfällen mit den Defias (als diese noch auf Sturmwind beschränkt waren) einmal darüber äußerte, dass sie nicht glaubt, dass die Leute nicht bezahlt würden, denn so etwas würde ja kein verantwortlicher Adliger machen.
Sie hat sich ansonsten zu dieser Zeit mehr für die Arbeit (und das Kontrollieren ihrer Kräfte) interessiert als für Politik, erst als vor vier Jahren ihre Eltern starben, hat sie extrem harsche Urteile über die Defias gefällt, mit denen sie aber persönlich im Turm nie zu tun hatte. Sie hat sich zu dieser Zeit auch häufiger außerhalb des Turms mit ihrem Bruder getroffen, der dann nach Sturmwind kam und von Lord Schattenbruch persönlich ausgebildet wurde - was ihre Möglichkeiten, mit den Mitadepten etwas zu unternehmen weiter einschränkte. Maqua hatte keine "wirklichen" Freunde während ihrer Lehrzeit.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:02 pm

Aktuell am ((Mi, 27. August 2008))

Den Morgen verbringt Maqua in Menethil. Sie frühstückt mit Sir Kirias in der Gastwirtschaft, sie unterhalten sich über ihre Tagesplanung und fliegen dann zusammen nach Sturmwind, am frühen Mittag kommen sie dort mit dem Greifen an.

Maqua wirkt sehr glücklich, sie verabschiedet sich von Kirias und geht sofort in die Kathedrale, betet, redet auch mit Bruder Benjamin, Lord Schattenbruch und benutzt die Bibliothek der Paladine. Dort schlägt sie alte Aufzeichnungen über Lordearon und neuere über die Pestländer nach und schaut sich Kartenmaterial an. Damit vergeht der Tag, am Nachmittag sitzt sie eine Weile mit Dermod Brandwyn draußen auf der Bank vor der Kathedrale und unterhält sich. Sie lacht bei diesem Gespräch viel. Am Abend geht sie ins Handelsviertel.

INGAME: Am Abend bricht sie, nach einem kurzem Gespräch mit einem Bekannten (Azeem) per Portstein auf (vor der Bank).

-INGAME-
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:02 pm

Aktuell am ((Do, 28. August 2008))

Maqua ist schon in der Morgendämmerung mit Kirias nach Sturmwind aufgebrochen, auf einem Greifen. Er begleitet sie zum Magierturm und verabschiedet sich dort. Maqua schaut ihm nach und wirkt etwas bedrückt, Kirias geht davon und schaut über die Schulter noch einmal zu ihr, dann geht er in die Kathedrale und überbringt Bruder Benjamin eine Nachricht. ((Kirias, sag mal wenn Dir das nicht passt))


((Elarina:))
Maqua lässt sich einen Termin geben, da Erzmagister Malin mit dem Unterricht beschäftigt ist, meditiert sie am Vormittag. Und zwar in einem Raum außerhalb des Portals. Sie isst auch nicht zu Mittag. Am Nachmittag hat sie eine Unterredung mit Magister Malin, der sehr besorgt scheint, als er davon wiederkommt. Er veranlasst Diener, für die Lady eine Unterkunft in einem der Zimmer der Studenten zu schaffen und schickt Maqua zu der Hochelfenlehrerin, mit der sie ebenfalls etwa zwei Stunden zubringt. Am späten Nachmittag trifft eine junge Priesterin ein (Kastalia von Schönau) und bringt einige Tränke. Auffällig ist ein großes Feuermal, das einen Teil ihres Gesichtes sowie ein Auge bedeckt. Magister Malin unterhält sich mit der Priesterin (dabei kann man ihn belauschen, Kastalia redet aber so leise, dass man sie nicht versteht).

"Nein, es geht ihr im Moment gut. Aber sie muss ihre Kontrolle zurückerlangen, sonst wird sie nicht in der Lage sein, unter Menschen zu gehen."

"Dass kann ich Euch sagen, eine Verwirrung ihrer Gefühle und eine immense Impression von den Zuständen in Mühlberg. Außerdem hat wohl jemand Zweifel an ihrer Integrität geäußert und mit einer solchen Kritik kann sie nur schlecht umgehen."

"Da stimme ich Euch vollkommen zu, dass muss sie lernen. Jedoch - vielleicht liegt der Fehler auch bei uns. Sie ist jung, und dass sie sich verlieben würde war abzusehen."

Kastalia lacht leise und erwiedert etwas Schlagfertiges, woraufhin Magister Malin tatsächlich etwas rot wird. Er fängt sich dann wieder.

"Nun, im Licht betrachtet habt ihr bestimmt recht, jedoch für sie ist gefährlich, was das Gleichgewicht, dass sie durch Arbeit und Zucht erreicht hat, durcheinander bringt. Und diese Liebesgeschichte gehört eindeutig dazu."

Kastalia sagt etwas mit "Mühlberg"

"Sie sagt, dass die Magier sich inzwischen auch auf Kräfte stützen die aus dem Nether stammen und sich nicht scheuen, Dämonen einzusetzen. ((Sein Gesicht zeigt Abscheu)) Dies bringt nicht nur unsere Zunft in Verruf, es hat offenbar auch dazu beigetragen, dass von einigen die Verwendung dieser - Wesen- leichtfertig akzeptiert wird. Ich kann verstehen, dass Lady Maqua dadurch völlig durcheinander war. Es ist auch mein Versäumnis, sie auf die Zustände in der Welt nicht vorbereitet zu haben ((er macht nicht den Eindruck die Zustände aus eigener Erfahrung zu kennen, aber scheint dies wirklich zu bedauern))"

"Ja, danke. Und richtet Bruder Benjamin aus, dass sie ihn sehr gerne sprechen würde."


-------------
Ein Diener wird zum Haus Lady Maquas geschickt um einige Sachen zu holen. Er niest heftig, während er auf dem Rückweg eine Korbtruhe, auf der ein kleinerer verschlossener Korb steht schnaufend durch die Gassen trägt. Während einem Nieser fällt ihm der kleinere Korb herunter und ein Kater - der silbergetigerte - kommt mit einem Satz aus dem aufspringenden Korb. Der Kater läuft mit erhobenem Schwanz fauchend davon. Der Diener flucht.. ((man kann ihn in ein Gespräch verwickeln wenn man ihm bei der Suche nach dem Kater hilft - Lady von Doranthor wird einige Zeit im Turm verbringen, weil sie was schlimmes angestellt hat. Sie muss dann bestimmt die Kugeln polieren, so wie er, wenn er was falsch macht - wenn er in die Nähe des Katers kommt, kratzt dieser und will sich nicht hochheben lassen, außerdem muss der Diener wieder niesen und seine Nase schwillt an (der Arme hat eine Katzenhaarallergie)))
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:03 pm

Toxyna schrieb:
Die blasshäutige Frau im orangenen Kleid fängt den davonlaufenden Kater geschickt ein und hält ihn so, dass er sie nicht kratzen kann.

Na du kleiner Racker? Du magst wohl deinen Korb nicht?

Toxyna trägt ihn vorsichtig in Richtung des Dieners, der sie dankbar anschaut und den Korb aufhält. Als Toxyna den Kater hineinsetzt, kratzt er sie doch an der Hand. ((War sie zu ungeschickt? *scmunzelt*)) Der Diener schließt niesend den Katzenkorb und Toxyna reicht ihm ein Tüchlein, während sie scheinbar wehleidig die wenigen Blutstrocfen auf ihrer Hand aufleckt und kurz an der Wunde saugt..

Dem Diener ist es sichtlich unangenehm, dass seine Helferin sich verletzt hat wegen seiner Ungeschicklichkeit, so plaudert er ein wenig mit ihr. Über die Katze... wohin er sie bringt, und warum.

Toxyna bietet ihm an, den Korb zu tragen, damit er nicht so niesen muss.

((Falls er das annimt, gibt sie ihm den Korb am Fuß des Turmes wieder, und geht nach einer freundlichen Verabschiedung ihrer Wege. Ansonsten tut sie das gleich.))







Am Abend begegnet Maqua einer rothaarigen, jungen Frau, fast ist sie noch ein Mädchen. Sie kennt sie sicher vom Sehen. Elarina stellt sich zögernd vor.

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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:03 pm

"Euer Experiment droht zu scheitern."
Erzmagister Malin spannt beunruhigt seine Schultern an. Er war sicher gewesen, dass der Meistermagier dieses Thema beim Abendessen ansprechen würde.
"Ich möchte ihr noch etwas Zeit geben. Ihr wisst ebenso gut als ich, wie selten eine natürliche Begabung in dieser Form vorliegt. Wir können uns nicht erlauben, diese zu vergeuden."
"Ja, durchaus, und noch seltener trifft diese Begabung jemanden, der mit ihr umgehen kann." Kalt blickt der Meistermagier seinen Kollegen an.

Aus Scheu, die Auseinandersetzung sofort mit dem Meistermagier zu führen, dem er sich nicht gewachsen fühlt, wendet sich Erzmagus Malin an die Hochelfe, die wie eine Statue am anderen Kopfende sitzt."Was meint ihr, Elsharin?"
Der Blick ihrer alten, blauen Augen wirkt kalt, als sie ihn nachdenklich mustert. Langsam, mit ihrer eisigen, melodiösen Stimme erwidert Elsharin: "Es ist interessant, zu beobachten, ob der Weg, den Ihr sie habt einschlagen lassen Erfolg hat. Wenn nicht, dann ist für mich nicht viel nutzlose Zeit und Kraft verschwendet."
Entäuscht wendet sich der Erzmagier ab. Er hat Hilfe erwartet, aber er wußte auch, das Elsharin schon vor neun Jahren ablehnte, das Mädchen am Turm aufzunehmen, weil sie deren ungebändigte Energien für zu gefährlich hielt.

Nun spricht er den Meistermagier an.
"Wenn es dem Mädchen gelingt, ihre Kraft zu kontrollieren, ohne ihren Weg zu verlassen, Magister Magnus, dann wird sie für unsere ganze Zunft als ein Zeichen gelten, dass unsere Kunst keineswegs zur Verderbnis führt."
"Und wenn Euer Experiment scheitert,", erwidert dieser, "werden wir schlecht dastehen. Vor dem Hof, vor der Kirche, vor allen. Sie ist ein wandelndes Risiko. Ich möchte Euch an Eure Worte erinnern: "Unter einer anderen Hand, sagtet ihr, wäre sie eine der größten Hexen geworden." Ich unterstützte Euch, weil ich keine andere Person wie sie kenne, die auf derartige Weise die Energien zu kanalisieren vermag, die wir nutzen, aber Ihr wisst so gut wie ich, aus welcher Quelle diese Kräfte stammen. Keiner kann sich auf Dauer der Macht entziehen, auch sie wird irgendwann das Bedürfnis haben, sie ohne Vorbehalte zu nutzen."

Energisch entgegnet Magister Malin: "Magister Magnus, mit Verlaub, aber nicht jeder folgt diesem Ehrgeiz. Das Mädchen hat andere Qualitäten." Erzmagier Malin denkt daran, welches Glück es ist, dass diese Kräfte mit dem mitfühlenden, aufrichtigen Wesen des Mädchens zusammentreffen. Er erschauert bei der Vorstellung, wie es wäre, wenn eine andere Seele damit beschenkt worden wäre. Der harte Ton Magister Dumas' lässt ihn aufschrecken.
"Qualitäten?", der Meistermagier lacht auf. "Sie hängt mit närrischer Innbrust dem Lichtglauben an, der ihr am Ende nichts zu bieten hat, ihr Körper ist zu schwach, die Kraft zu tragen, die sie empfängt, sie geht jeder Regung nach, die ihr ihre Launen eingeben. Wer ist eigentlich ihr Liebhaber? Vielleicht solltet Ihr ihn über Ihren Zustand aufklären und das Problem erledigt sich von allein."
"Sir Kirias Himmelshand, glaube ich, ist sein Name."
"Sir Kirias?" Der Meistermagier lacht hämisch. "Dann brauchen wir uns keine Sorgen machen. Er ist dafür bekannt, problematischen Beziehungen mit dem schönen Geschlecht schnellstens aus dem Weg zu gehen, ich gebe ihnen noch zwei Wochen, um großzügig zu sein. Dies wird das Problem jedoch nur zeitweilig bessern, sie ist zu impulsiv und kann ihre Gefühle einfach nicht kontrollieren."
"Ich bitte Euch!" Entsetzt über die Bloßstellung schließt der Erzmagister die Augen.
Leise, aber bestimmt ergreift Jennea das Wort: " Mit Verlaub, Magister Magnus, aber die Dame ist noch so jung, es ist doch völlig normal, dass sie solche Gefühle hat. Ein Wunder ist vielmehr, dass es nicht früher passierte." Der Erzmagier seufzt leise, als er daran denkt, wie viel Arbeit es ihn gekostet hat, jede Versuchung von ihr fern zu halten. Sie gehen zu lassen, ohne ihr genauere Anweisungen zu geben ist mehr als leichtsinnig gewesen.
Kalt, nachdenklich, mustert der Meistermagier die junge Lehrerin. Dann wendet er sich wieder Magister Malin zu.
"Wenn Ihr soviel Vertrauen in die Integrität Eurer Schülerin habt, warum sagt Ihr ihr dann nicht einfach die Wahrheit? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Sie nimmt die Gabe an, die sie hat und nutzt die Macht oder Ihr Körper und ihr Verstand werden nur noch Schrott wert sein. Sie ist gefährlich und wenn sie es nicht schafft, damit umzugehen, müssen wir sie eliminieren."
Die Hand des Erzmagisters, die eben nach seinem Weinpokal greifen will, erstarrt in der Luft.
"Werdet nur nicht sentimental, alter Mann." Meistermagier Dumas grinst gehässig, sein Ausdruck läßt den Erzmagister plötzlich an einen riesigen Wolf denken. Eisige Kälte umfängt schmerzhaft sein Herz, er schließt die Augen. Der Meistermagier steht auf und geht Richtung Tür. "Ich habe noch einige Arbeit vor mir. Gehabt Euch wohl."
Erstarrt verharrt Erzmagier Malin auf seinem Platz.
"Warum habt ihr Euch so etwas sagen lassen, Erzmagister?", fragt leise Jennea Haubitz. Sie betrachtet ihren alten Lehrer besorgt. Magister Malin schaute sie müde an. "Ihr habt recht, es war unerhört." Er holt tief Luft und seufzt. "Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Worte des Meistermagiers meistens zutreffend sind."


((Dieser Beitrag gibt die Meinung der Magier wieder. Es ist NICHT meine Meinung zu dem Sachverhalt und ich bin durchaus der Meinung, dass die Magier das Licht deutlich unterschätzen - und zwar alle.))
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:10 pm

((aktuell am 10.09.2008 - Vorspiel))


Empfindsam für das sanfte Licht der Abendsonne und das Gezwitscher der Vögel in den Bäumen ging Maqua in Gedanken den Wendelgang des Magierturmes hinab, um nach Briefen zu sehen. Vielleicht hatte ihr der Schneider schon Nachricht gegeben, aber noch mehr erwartete, ersehnte sie einen Brief von Kirias, um durch seine Worte eine Vorfreude auf den kommenden Tag zu bekommen.

Als sie dann wirklich einen Brief aus dem Kasten zog, mit Kirias kantiger Schrift auf dem Umschlag, dick, schwer, wog sie ihn lächelnd in der Hand, unsicher und in ihren Gefühlen wiederstreitend, ob sie warten solle oder gleich hineinschauen. Sie entschloss sich, zu warten, sie wollte sich an den Rat Schwester Nathalias halten und was könnte sie besser in ihren Gedanken auf Kirias lenken als Worte die aus seinen Gedanken über seine Hand auf dieses Papier geflossen waren? Leise summend ging sie den Wendelgang wieder hinauf, der Erzmagus sah sie glücklich lächeln, als sie in den ihr zugewiesenen Raum ging und die Tür hinter sich anlehnte.

Maqua räumte die meisten ihrer Sachen in die Truhe aus Steineiche, setzte sich auf den Boden in die Nähe der Wand und schloss ihre Augen. Ihre Gedanken glitten zu kürzlich vergangenen Momenten, die in ihrem Herzen standen wie Leuchtfeuer, seine Augen, sein Mund, seine Hand auf ihrem Rücken. Sie lächelte, ihre Finger öffneten blind den Brief, und als sie ihre Augen öffnete sah sie die Worte dunkel auf dem hellbraunen Pergament.

Als Maqua las, was dort stand, überschlugen sich ihre Gedanken, ihre Gefühle stritten um die Vorherschaft über Feuer, das in einer züngelnden Flamme in ihrem Inneren emporschoss. Mitgefühl für Kirias und Besorgnis über den Weg den zu gehen er sich entschlossen hatte, brachen sich an der Traurigkeit, die sie jäh überkam, als ihr bewußt wurde, welches Leid es für sie bedeutete, ihn nicht wieder zu sehen. Ihre Gedanken versuchten, seinen zu folgen, aber wie konnte die Ablehnung, die Verweigerung der Gefühle etwas Gutes sein, wie konnte er meinen, dass sie glücklich werden könnte, wenn er es nicht war? In Angst um ihn rief sie das Licht, die Zeilen des Briefes verschwammen vor ihren Augen, wurden zu Worten, die sie ihn mit tiefer Stimme sagen hörte, Flammen verzehrten sein Bild, Feuer schlug in ihr hoch, füllte ihre Adern, brannte hinter ihren Liedern, sie sah wie Kirias in eine Hölle ging, die seine eigene war, aber von der Hitze ihrer Kraft gespeist wurde, Flammen züngelten um ihn herum, schlugen über ihm zusammen, ihr Herz raste als sie spürte, dass sie die Kontrolle verlor, sie öffnete ihre Augen, Flammen standen in den Pupillen, und mit aller Kraft, die Maqua verblieb, suchte sie die Macht des Feuers in sich zu halten, nicht die Verheerung aus sich herausbrechen zu lassen. Als sich die Energien in ihr entluden, versengte das Papier nur leicht, doch dafür brannte ihr Körper im Inneren. Ein von qualvollen Schmerzen widerhallendes Röcheln entrang sich ihren Lippen, ein leiser Schrei, der Hitze aus ihr brachte und die Wand vor ihr versengte und dann brach Maqua zusammen.


Niesend versuchte der Diener Anduin den silbergetigerten Kater einzufangen, der wie der Blitz aus der Kammer von Frau von Doranthor schoss, als er ihr Stöhnen hörte, genügte ihm ein kurzer Blick, um ihm Eile einzugeben. Diese Frau war nicht normal, sie würde noch einmal den Turm abfackeln, aber sie war so hübsch, Anduin rannte, so schnell ihn seine Füße trugen, um den Erzmagister Malin zu suchen. Dieser hörte sich nur kurz die atemlosen Worte des Dieners an, er raffte seine Robe und rannte - untypisch genug für ihn - den Wendelgang hinauf zu Maquas Kammer, nicht ohne Anduin um Hilfe in die Kathedrale zu schicken.


Schwester Kastalia verabschiedete sich gerade von Eldraeith und trat aus dem Laden die Stufen zu der Gasse im Magierviertel hinunter, den intensiven Duft der Kräuter noch immer in der Nase, als sie den schwer atmenden Diener erblickte, den sie aus dem Magierturm kannte, weil sie ihm vor einigen Tagen ein Mittel gegen seinen Katzenschnupfen gegeben hatte. Sie hob eine Hand, um ihn zu grüßen, und als er sie erkannte, ihr Feuermal war wie ein Aushängeschild, stoppte er apprupt und zwischen Keuchen und Stammeln entnahm sie seinen Worten den Zustand Lady Maquas. Rasch wendete sie ihre Schritte dem Turm zu, sie wappnete sich gegen das, was sie erwarten würde und sammelte die Kräfte des Lichtes in sich. Sie hatte Lady Maqua nun schon einige Male aufgesucht, meist wegen Verbrennungen an den Händen und einmal auch wegen schwerer innerer Verletzungen, und sie hoffte sehr, dass es nicht allzu ernst wäre, denn von Mal zu Mal schien es schwerer, ihren Körper wieder herzustellen und alle Wunden zu schließen. Kastalia wußte, dass Maquas äußere anmutige Erscheinung kaum zu dem narbenbedeckten Inneren passte, Bruder Cassius hatte sie gelehrt, den Körper so zu sehen, dass man die Ströme des Lebens und den Verlauf der Nerven deutlich sehen konnte und die vielen Zwischenfälle in Lady Maquas Ausbildung hatten Narben zurückgelassen, die Kastalia, anders als andere Menschen, sehen und erspüren konnte und vor deren Anblick sie beim ersten Mal, als sie sie sah, vor einigen Wochen erst, zurückgeschreckt war.

Im Turm hielt man sie nicht auf, der Weg zu Lady Maquas Kammer war ihr wohlvertraut, als sie hineinging, fand sie den Erzmagus vor, der neben der bewußtlosen Maqua kniete und Worte murmelte, die eisigen Reif erzeugten, der auf dem heißen Körper der Frau sofort schmolz.
Kastalia kniete sich auf der anderen Seite nieder, rief das Licht an und Strich mit ihren Händen über den Körper der Frau. Ihr Blick ging nach innen, als sie das betrachtete, was anderen unsichtbar blieb, und seufzend sah sie die schweren Verbrennungen, die absterbenden Adern in Händen und Füßen, die Glut die in den Bahnen lief in denen die Kraft sich kanalisierte. Kastalia legte ihre Hände auf Stirn und Bauch der Lady und ließ ihre Kraft in sie fließen, wissend, dass sie sie nicht retten, sondern die wilden Kräfte nur aufhalten konnte. Diese Verletzungen waren zu schwer, als dass sie sie alleine würde heilen können, jemand mit größerer Kraft müsste helfen. Noch während die Kraft durch ihre Hände floß öffnete sie die Augen und blickte Magister Malin an. "Seht, dass ihr den Orden kontaktiert. Sie haben fähige Leute, die sicher rasch hier sein können." Der Erzmagier blickte sie erst irritiert, dann verstehend an. Schwerfällig erhob er sich und schaute sich in dem kleinen Raum um, während die Priesterin sich weiter um Maqua bemühte. "Die Kugel.. die Kugel.", murmelte er und suchte auf dem Tisch, im Sekretär, bis ihm die Truhe aus dem feuerbeständigen Holz einfiel. Als er den Deckel öffnete fiel sein Blick auf die roten Kleider, die ordentlich gefaltet darin lagen, dann sah er den gelben Stein Elunes, von dem er wußte dass Maqua ihn benutzte um mit dem Orden Kontakt aufzunehmen. Vorsichtig nahm er ihn heraus und sprach zögernd einige Worte. Kastalia schaute zu ihm, nickte dann und murmelte: "Bruder Cassius, ich hole Bruder Cassius."

-INGAME-
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:10 pm

((aktuell 10.09.2008 - nach dem InGameSpiel))

Als Kastalia mit Bruder Cassius am Turm eintraf, sah sie Meister Anthalos, der in Gedanken den Wendelgang herabkam. Sie nickte ihm zu, störte ihn aber nicht, denn sie spürte das Licht in ihm, er war sakrosant für sie.

Sie machte schnelle Schritte, den Wendelgang hinauf, doch achtete darauf, Bruder Cassius, der um einiges älter (und beleibter) war als sie, nicht zu sehr zurückzulassen.

Als sie im Turm eintrafen, konnte Erzmagus Malin sie über Lady Maquas Zustand soweit beruhigen, dass sie wieder bei Bewußtsein war und nun in ihrer Kammer zur Ruhe lag. Dankbar ließ er sie aber doch zu ihr, Maquas Zustand machte ihn unsicher und die Besorgnis war trotz des raschen Eingreifens der beiden Paladine noch nicht von ihm gewichen.

Ebenso wie Schwester Kastalia verstand sich Bruder Cassius auf den Blick auf das Innere und erleichtert hörte sie seine Beschreibungen eines wenn auch nicht perfektem aber doch stabilen Zustandes, ihre eigenen Kräfte waren zu erschöpft um sich selber zu überzeugen, im Moment war sie auf profane Heilkunst beschränkt. Mit Wasser und kühlenden Salben legten sie Maqua gemeinsam Umschläge an, Kastalia schmunzelte etwas, als sie einen Tigel mit Feuerlilienbrei entdeckte, der nicht aus ihren Töpfen kam, offenbar gab es doch noch andere, die wußten, wie man diese Verletzungen heilen und die Schmerzen lindern konnte.

Lady Maqua atmete ruhig, aber Tränen liefen ihr aus den Augenwinkeln, Kastalia vermochte nicht zu sagen, ob sie durch die Schmerzen oder Kummer verursacht wurden, aber sie versuchte mit leisen Worten die Dame zu beruhigen. Vorsichtig hielt sie sie zum Trinken an.
Bruder Cassius seufzte schwer und sah Kastalia mit wissenden, bedeutungsvollen Blicken an. Als sie nach einiger Zeit nichts mehr für Maqua tun konnten, zogen sie sich leise zurück und überließen Maqua ihrem Schlaf, der mit den Kräften des Lichtes und der Kräuter wohl Heilung zu bringen vermochte. Kastalia vernahm die seufzend gemurmelten Worte Maquas, die Kirias zum Licht riefen.

"Zu oft sollte dies nicht mehr vorkommen. Ihr Körper kann die in dieser raschen Folge erlittenen Verletzungen kaum verkraften, er braucht Zeit, zu heilen.", sagte der Priester.

Kastalia schaute Bruder Cassius an. "Ihr habt das vernarbte Gewebe in ihrem Unterleib gesehen, oder? Ich frage mich, warum sie äußerlich gar keine Wunden davon trägt, innen sieht sie verheert aus wie ein alter Krieger, der in allen Schlachten Azeroths kämpfte."

"Sie wird es herunterschlucken." Bruder Cassius zuckte mit den Schultern, der Vergleich schien ihm zynisch, aber er fand keine besseren Worte. "Bleib hier, Schwester, sie wird sicher noch Hilfe brauchen in der Nacht, ich sehe zu, dass ich in der Kathedrale derweil endlich jemanden auftreiben kann, der ihr wirklich helfen kann. Ich wünschte diese Magier würden sich nicht so dagegen sperren, für das Mädchen wäre es besser, diese Gabe würde ihr vom Licht ausgeleuchtet. Sonst liegt sie bald neben ihrem Bruder."

Kastalia zog die Brauen hoch, nickte dann zustimmend und sah Bruder Cassius nach, wie er, nicht ohne das Portal mißtrauisch zu beäugen, das Sanktum verließ.

Ein Räuspern ließ sie herumfahren und sie entdeckte den Erzmagus, der offenbar auf einem Schemel neben der Tür gewartet hatte. Kastalia unterdrückte ihr Schuldbewußtsein darüber, dass er die Worte Bruder Cassius sicher gehört hatte.

Seine müde, alte Stimme erfüllte sie mit Mitgefühl, sie spürte, dass seine Besorgnis von Herzen kam, als er sie nach dem Befinden Lady Maquas fragte.

"Es geht ihr den Umständen entsprechend gut, die beiden Paladine haben ihr Leben gerettet und ich denke, dank des raschen Eingreifens wird wohl nicht mehr zurückbleiben, als einige Narben, innen - wie immer. Aber vielleicht könnt Ihr mir erklären, warum es zu diesem Einbruch kam, ich hatte vor zwei Tagen das Gefühl, dass sie einen Weg gefunden hat, mit langsamer Arbeit ihre momentane Gefühlslage zu stabilisieren und ihre Kräfte wieder wie gewohnt zu kontrollieren."

Kastalia setzte sich auf einen Steinvorsprung neben den Magister und sah ihn erwartungsvoll an.

Leise berichtete ihr der Erzmagus von Kirias Schreiben und seiner Trennung von Lady Maqua.

"Getrennt? Die beiden waren doch kaum zusammen. Es ist doch erst zwei oder drei Wochen her, oder irre ich mich, da fingen doch ihre Probleme an, die wie ihr mir sagtet seit einigen Jahren unter Kontrolle schienen?"

Der Erzmagier nickte. Kastalia hob ihre Brauen und ihr Blick wurde klar.

"Frau von Doranthor braucht ihn, sie befindet sich - wie Ihr sehr gut wisst, gerade in einer schwierigen Lage und er verlässt sie? Mir fallen dazu nur zwei Dinge ein: Selbstbezogenheit und Feigheit, beides nicht gerade die Tugenden eines Lichtkriegers."

"Ihr fällt ein harsches Urteil, junge Dame." Der Tonfall des Magisters ist noch immer müde.

"Das mag sein. Ich denke weil ich nicht schön bin, sehe ich schärfer als andere. "

Lange schaut der Magister sie nur stumm an. Dann sagt er: "Lady Maqua macht sich Sorgen um ihn, sie bangt um seinen Zugang zum Licht, weil sie meint, er folge nicht seinem Herzen sondern verleugne sein Gefühl. Außerdem sorgt sie sich, weil er offenbar die Gemeinschaft des Ordens verlassen hat."

"Ich kenne Frau von Doranthor jetzt schon einige Zeit, sie kommt seit Jahren so oft in die Kathedrale zum Beten, das niemand, der dort arbeitet sie nicht bemerkt hat. Ihre bemerkenstwerteste Eigenschaft war in meinen Augen immer, wie unschuldig und mit gleichbleibendem Vertrauen sie auf andere zugehen konnte und ich sage Euch, wenn sein Verhalten Anlass dazu gibt, dass sie dies verliert, dann hat er schlecht getan, und er verrät die alten Prinzipien der Ehre, des Mitgefühls und der Wahrhaftigkeit.
Ohne diesem Sire Himmelshand schon einmal vorgestellt worden zu sein, habe ich ein Urteil über Ihn, und seid Euch versichert, dass es nicht so gnädig ist wie das von Frau Maqua. In meinen Augen ist er ein Feigling und widerspricht in seinen Taten den Grundsätzen der Paladine. Er verrät damit Seinen Lehrer, den Orden und das Licht."

Kastalia gerät in Rage, Magister Malin unterbricht sie jedoch nicht. Aufmerksam hört er ihrem Urteil zu.

"Er ist sich wohl gar nicht bewußt welche Gnade es darstellt von einer Frau wie von Frau Doranthor geliebt zu werden? Und damit meine ich nicht ihr Aussehen, das, wie ich wohl bemerkte außergewöhnlich ist. Sie verteilt ihr Vertrauen und ihre Güte so freimütig, dass es ein besonderer Segen ist, von ihr über andere hinausgehoben zu werden. Ich hoffe sehr, dass er seinen Weg findet im Licht, aber wenn er nicht lernt, dass wegzulaufen ihn in die Schatten führt, dann sehe ich kaum eine Hoffnung für ihn. Aufrecht im Kampf zu stehen und nicht zu weichen, wenn die Feinde nahen, das bezieht sich nicht nur auf das Schlachtfeld des Krieges, aber das vergessen so viele." Kastalia atmet tief aus, sie kann die Menschen nicht ändern, dass weiß sie, aber für diese Frau dort drin wünschte sie, sie könnte dem jungen Mann den Kopf zurechtrücken.

Magister Malin erwiedert: "Maqua - Lady von Doranthor wird dies anders sehen und ihr mögt es naiv nennen, aber ich denke dass es ein Glück ist. Ich möchte nicht, dass sie sich in - in ihrer Art auf Menschen zuzugehen ändert."

"Dass sie ihm seine Tat nicht übel nimmt mag sein Glück sein. Denn wenn sie klar sehen könnte und erkennte, dass der, dem sie ihre Gunst schenkte sie gar nicht verdiente, dann wäre dies eine Erschütterung ihrer Seele und würde eine Veränderung ihres Wesens bedeuten, die seinesgleichen sucht, und er trüge zu all seinen Mängeln dann auch noch das Wissen darum, einem anderen Menschen etwas so Wertvolles wie das Vertrauen geraubt zu haben. Ihre Menschenkenntnis hätte ihr besseres sagen können."

Magister Malin hebt die linke Augenbrauen und ein leichtes Lächeln umspielt seine Mundwinkel.

Kastalia fängt es auf und erwiedert es. "Ihr habt recht. Irgend einen Mangel muss auch sie haben."
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:11 pm

((Aktuell Morgens, 11.09.2008))

Lady Maqua liegt auf ihrem Lager. Noch sind ihre Augen geschlossen, obwohl sie wach ist, sie hängt den Ahnungen der Nacht nach. Dunkle Träume vom Feuer hatten sich abgewechselt mit Nachtgedanken, die ihr Kirias zeigten, jedoch nicht sanft, wie gewohnt, sondern wild, fast rasend, von einer Unruhe getrieben, die eingesperrten Raubtieren zu eigen ist.

Tief holt sie Luft, der Geruch der Salben, der scharfe, klare Duft von Königskraut steigt ihr in die Nase. Ihr Mund ist trocken, und so öffnet sie die Augen, sucht, noch schlaftrunken mit ihren Händen die Karaffe und schenkt sich etwas Wasser ein um zu trinken. Langsam richtet sie sich auf, ihre Halsader pulsiert und sendet vertraute Schmerzen aus, in ihrem Bauch scheinen Wölfe an ihren Eingeweiden zu nagen. Das klirrende Geräusch des Glaskorkens, der ihr herunterfällt lässt Kastalia, die in der Nähe auf einem Stuhl eingenickt ist, hochfahren, als sie jedoch sieht, dass Lady Maqua sich aufrichtet ist sie erleichtert. Sie hilft ihr zu dem Glas Wasser, füllt es auch zweimal nach und bittet Maqua dann, zuzulassen, sie anzusehen. Kastalia nickt zufrieden, als sie bemerkt, dass ihre Bemühungen anschlagen werden. Sanft reibt sie kühlende Salbe auf Maquas Handgelenke, den Hals, auf ihre heißen Wangen. Maqua ist dankbar für die stille unaufdringliche Hilfe, sie spürt, ihr Körper wäre stark genug, aber ihr Wille ist dankbar dafür, hilflos sein zu können.

Ihre Gedanken taumeln wie irr zwischen aufgefangenen Wortfetzen hin und her, Anthalos leise Kritik, sein besorgter Blick, Glorimmas entschiedene Fürsprache, Kirias, der über sein eigenes Unvermögen spricht, die energische Stimme Kastalias, die herb über sie und Kirias urteilt, klare Worte Nathalias, die sanfte Besorgnis ihres Lehrers, der scharfe, bellende Tonfall des Meistermagiers und die kalte, schneidende Stimme Elsharins. Woran soll sie sich halten?


Nachdem sich Kastalia sicher ist, dass für Lady Maqua keine akute Gefahr mehr besteht und sie sowohl bei Magister Malin als auch dem Diener Anduin klare Anweisungen hinterlassen hat, verlässt sie den Turm, um sich in der Kathedrale dem Licht hinzugeben und sich zur Ruhe zu begeben.

Gegen Mittag findet Maqua den Mut, aufzustehen, langsam kleidet sie sich an. Sie wählt die Robe der Magier, die sie sonst nur selten trägt. Mit klaren Gedanken, die den ganzen Morgen gebraucht haben sich aus ihrem Geist zu lösen, schreibt sie zwei Briefe, die sie danach Anduin übergibt, sie zu überbringen.

Dann sucht sie Elsharin auf. "Ich bin bereit, Hohe Lehrmeisterin. Zeigt mir den Weg der Magie."
Elsharin, die einige Schriftrollen studierte schaut auf und mustert das Mädchen lange mit ihrem eisigen Blick. "So hast Du Dich entschieden die Studien fortzusetzen? Bist Du nach dem gestrigen Vorfall stark genug?"
Maqua ignoriert die Schmerzen in ihrem Körper und nickt langsam.
Elsharin erwiedert dies nur mit einer leichten Neigung ihres Kopfes. "Gut, komm mit."

Gemeinsam betreten sie einen der Übungsräume, die leer sind, aber an den Wänden mit arkanen Mustern verziert sind, die der Meditaion über den Formeln dienen. Maqua lässt sich in der Mitte eines kreisrunden Bodenmosaiks nieder, dass den Brunnen der Hochelfen abbildet.

Elsharin mustert sie. Sie wird das Mädchen jetzt lehren, ungehinderten Zugang zu den Kräften zu bekommen, jeden Winkel ihres unglaublichen Körpers dazu zu benutzen, die Macht des Nethers, die Quelle der Magie anzuzapfen und zu kanalisieren, und diese Kraft sauber zu bündeln, rein zu halten und mit ihr die Dinge zu tun, die nur den großen Magiern vorbehalten sind. Man musste nur warten können. Vielleicht hatte Magister Malin doch Recht getan sie aufznehmen.

Langsam, mit Gesten, Gedanken und wenigen Worten führt die Hochelfe Maquas Geist zu den Toren der Magie. Dies ist die Meditation, die Magiern vorbehalten ist, und die einen Kanon alter Sprüche als Stütze der Liturgien gebraucht.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:11 pm

Nalija schrieb:
Als Nalija nach langen Studien aus den Räumen der Nachtlichter im Keller der Kathedrale nach oben schreitet, um etwas Sonne, Wind oder Regen zu spüren, begegnet sie im Schiff der großen Kathedrale einer abgezehrten Kastalia.

Nalija wird während des kurzen Gespräches blass, kurz danach sieht man etwas ungewöhnliches: Eine Priesterin, die mit angehobenem Gewand höchst unziemlich durch die Kathedrale rennt, das Klappern ihrer eiligen Stiefel verklingen nach einer Weile.

Als sie ziemlich außer Atem am Magierturm ankommt, zwingt sie sich, ruhig durchzuatmen, ihre Robe zu ordnen und sich eine kurze Weile auf die Helligkeit, das Licht in ihr zu konzentrieren.

Die Schuld und das fast brennende Verlangen zu heilen und zu helfen, vermengt sich mit dem Licht in ihrem Herzen, wer sie gemessenen Schrittes durch die Räume des Turmes gehen sieht, zwinkert ein wenig, es scheint sie eine fast greifbare, dünne Schicht hellen Lichts zu umgeben.

Sie fragt nach Maqua und wartet schließlich geduldig vor der Tür des Übungsraumes. Sie konzentriert sich immer mehr, schließt die Augen, und sieht so nicht, was zwei Magieranwärterinnen schier zurückprallen und einen anderen Gang suchen lässt: Ihre zarte Gestallt, die helle Haut, das weiße Gewand, sie strahlt und leuchtet, was in dem dunklen Gang ziemlich unheimlich wirkt.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:11 pm

((Aktuell ab Freitag 12.09.2008))

((Samstag morgen))

Auskunft von Magister Malin für Besucher:

"Die Dame hat den Turm verlassen, da ein Vertreter der Allianz Veranlassung sah, sie an einen sicheren Ort zu bringen."

"Nein, ich weiß nicht wo sie ist."

((Sonntag))

"Nein, ich werde Euch nicht sagen wo sie ist."

((Nalija/Kastalia/Ardilia/Orden))

"Sie hat mich gebeten, Euch auszurichten, dass es ihr gut geht und sie in Sicherheit ist, sie wird sich melden, wenn Sie Eurer Hilfe oder Eures Rates bedarf. Ihr könnt ihr nach Astranaar schreiben, dort kann sie ihre Post empfangen."

((Montag Abend))

Müde von den Anstrengungen des Tages, voll von Gefühlen, die im Wiederstreit lagen, aber auch mit Hoffnung erfüllt, dass sich Kirias einen Weg gesucht hatte, der für sie nicht gangbar, für ihn aber vielleicht richtig war, und dass sie daher um ihn nicht so sehr zu bangen hatte, kehrte Maqua von den Ruinen in die Hütte zurück. Sie hoffte sehr, dass Sir MacAllister keine bleibenden Schäden davon trug, aber dass er so leicht nahm was ihr Leben so sehr bedückte, dass er die Gefahr als billig abtat, dies stimmte sie traurig. Und was hatte sein Bruder damit gemeint, Sir MacAllister stünde auf sie?

((Dienstag vormittag))

Maqua spürte im Erwachen, dass die starken Kräfte in ihr danach strebten, freigelassen zu werden und sie nahm daher das Angebot der Jägerin an, sie zur Küste zu begleiten, wo einige Murlocs, fremd an der Küste hier wie in den Wäldern Elwynns den scharfen Biss von Becannas Pfeilen spüren sollten. Maqua war es um so rechter als sie erfuhr, dass sie diese Aufgabe weiter weg von den Gebieten bringen würde, an denen die Legion Fuß gefasst hatte.

Maqua hatte den Edune-Geschwistern erzählt, dass sie Magie nutzte, um sich zu verteidigen, und dass ihr auch keine Wahl blieb, diese Kraft zu nutzen, wenn sie überleben wollte. Maquas ungeheucheltes Entsetzen über die Wirkung ihrer Kräfte, die die Elfen so heftig vor ihrem Haus erlebt hatten, als sie, erschöpft vom Tagwerk, langen Wegen und dem Streit mit Sir MacAllister plötzlich Flammen auf ihren Beschützer warf hatte die Elfen davon überzeugt, dass Maqua wirklich aufrichtig war, so dass sie kaum etwas einzuwenden hatten, als Maqua darum bat, eine Aufgabe zu bekommen, die es ihr ermöglichen würde die Energien, die sich in ihr stauten freizulassen. Unbemerkt von Maqua hatten die Elfen ihre Bemühungen, mit langen Meditationen und vielen körperlichen Schmerzen ihre Kräfte zu bändigen wohl beobachtet.

Als Maqua und Becanna zusammen jagten, überraschte die Wucht der Feuerzauber die Elfenjägerin jedoch durchaus, sie spürte auch, dass Maqua sich zurückhielt und Zweifel an der Richtigkeit ihrer Entscheidung kamen in ihr hoch. Die Menschenfrau war unberechenbar und die Elfe spürte, dass Maqua wohl eine Verheerung auslösen könnte, wenn sie die Kontrolle verlor, was nur allzu leicht geschehen konnte, wie die Elfe gestern gesehen hatte.
Ihr und ihren Schwestern gegenüber war die Frau jedoch immer sanft und ausgeglichen, und sie schien die Ruhe und den Tagesrythmus der Elfen sehr zu genießen, als sei er Teil einer Heilung.

Becanna entschloss sich, die Elfische Gemeinschaft in Astranaar darüber entscheiden zu lassen, die Mondpriesterin hatte angedeutet, dass sie dort von den Besuchern berichten wollte.

((Dienstag abend))

Maqua sang leise, als sie von Astranaar zu der kleinen Hütte im Wald zurückkehrte. Sie trug einen Stapel an Briefen mit sich, die zu beantworten ihr hoffentlich einen ruhigen Abend bringen würden. Eine Zeile ihres Liedes ließ sie an den Abend denken, als sie Kirias ihre Gefühle gestand, ohne doch benennen zu können welche es seien. Sie hatte sie damals gesungen, weil sie ihr in den Sinn kam, als verstehe sie endlich das was hinter den Worten stand. Maqua lächelte in der Erinnerung an diesen Abend, Wärme breitete sich hinter ihrem Bauchnabel aus, doch sie fühlte, dass die Wärme sanft war, dass das Glück der Erinnerung stärker wog als die Erregung und all die Bemühungen der letzten Tage und Wochen zahlten sich aus, als Maqua merkte, dass nicht sie beherrscht wurde, sondern sie dieses Gefühl beherrschen konnte. Glücklich schritt sie über die schwingenden Wiesen auf die Hütte der Edunegeschwister zu, das Walddach warf ihre helle Stimme zurück und schien den Gesang im Rauschen der Blätter aufzunehmen. Maqua fühlte, so könne sie leben.

Als sie das Haus erreichte, kleidete sie sich um, sie wusch sich den Staub und Schweiß der Tagesarbeit von den Gliedern, ihr Nabel glühte sanft und vertraut.
Sie versuchte sich mit Aleanna zu unterhalten, die als einzige der Geschwister kaum die Gemeinsprache sprach, aber Maqua war das recht, gezwungen zu sein die fremden Worte zu lernen war für sie ein Glück, sie empfand die Sprache als schön, seltsam und fremd in ihrem Mund, und Aleannas Versuche, ihr einige Worte beizubringen empfand sie als Geschenk, dass ihr mehr als anderes ein Gefühl des Willkommens gab.
Sie lachte leise, als die Elfin in schneller Folge etwas sagte, was Maqua hinaustrieb um Becanna nach der Bedeutung der Worte zu fragen.

Vor der Tür jedoch stoppte sie apprupt. Ein fremder Elf, groß, kräftig, mit einer für Maqua undurchdringlichen Miene musterte sie. Seine Erscheinung befremdete Maqua, umso mehr als dass er hier her zu gehören schien, sie fühlte etwas Animalisches in ihm, vor einem wilden Raubtier wäre sie nicht mehr erschrocken.

Er grüßte sie mit dieser elfischen Grußformel, die sie von Aleanna gehört hatte, und zögerlich, noch unvertraut mit den Lauten erwiderte sie den Gruß. Der Elf schien ihre Unsicherheit zu bemerken, und stellte sich vor. Seine Stimme klang wie das Knurren einer Katze, Maqua lief ein Schauer über den Rücken, doch sie seufzte erleichtert, als sie hörte, dass er ihre Sprache zu benutzen verstand.

[...]

Als hinter dem Elfen aus Richtung der heiligen Ruinen noch andere Elfen auftauchten, wich Maqua noch ein Stück zurück. Der Elfenmann trat etwas beiseite, um einer Dame Platz zu machen, die sich mit einer Stimme an Maqua wand, die ihr von Elsharin vertraut war. Alle Freundlichkeit die darin liegen mochte war von einer Patina überdeckt, die für Menschen unvorstellbare Zeiten dort hinterlassen hatte.
Ehrfürchtig senkte Maqua den Blick, sie wußte, dass diese Frau eine Führerin ihres Volkes war, der Adel der Verantwortung umgab sie wie eine Aura. Maqua begann an den bloßen Füßen zu frieren, sie stellte einen ihrer Füße auf den anderen, Unsicherheit und Furcht ließen die Kälte in ihrem Körper aufsteigen, sie fröstelte und schlang schützend ihre Arme um ihren Körper. Sie fühlte die Blicke der Elfen, die hinter der Anführerin standen und fühlte sich nackt und bloß unter ihnen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie das Bedürfnis, sich aus Scham bedecken zu wollen und sie legte ihre linke Hand auf ihren Nabel, der schwach glimmte.
Sie machte den Eindruck eines waidwunden Rehs, das im Angesicht eines Wolfsrudels steht, von dem es sich umzingelt weiß.
Bar jeden Widerstandes ließ sie zu dass die Elfen mit ihren Blicken und Worten bis an ihr Inneres drangen und Maqua spürte, wie die noch so zerbrechliche Schale, die sie so mühsam in den letzten Tagen um ihre Kräfte gebaut hatte schon wieder bröckelte, weil sie unsicher war und sich fremd fühlte. Maqua zwang sich zur Ruhe, und mit langsamen Atemzügen gelang es ihr auch, zu sich zu finden.

Wie angewiesen packte sie ihre Sachen und folgte den Elfen nach Astranaar. Sie richtete ihren Blick auf die Elfe, die ihr den Weg wies, das weiße Haar der Frau leuchtete wie die Spinnweben im Spätsommer, wenn die Abendsonne sie traf, jäh wurde Maqua aus ihren Gedanken gerissen, als plötzlich eine Elfe neben ihr auftauchte und ebenso rasch wieder in den Schatten verschwand.
Als sie das Gasthaus erreichten, sicherte Maqua der Mondtochter zu, ihren Orden zu kontaktieren. Sie ging in die obere Etage und umschloss mit schlanken, heißen Fingern den Stein, fragte nach Anthalos, Glorimma, Azrael, Aliena. Noch während sie auf eine Antwort wartete, tauchte plötzlich wieder eine Elfe aus den Schatten des Raumes auf, plötzlich wie die erste, doch mit anderer Haarfarbe, sie trug außerdem einen roten Wappenrock mit weißem Muster, ihr Gesicht jedoch wurde von einer Maske verhüllt. Sie sprach Maqua an, ihr Ton war scharf, gehässig und kalt und Maqua, ungewohnt im Umgang mit so etwas zuckte zusammen und zog sich zurück, Elunes Kugel umschlossen von ihrer Hand.

"Sie schmeißen Dich raus, es wird keinen Ort geben an den Du gehen kannst!"

Die unverhohlene Bedrohung in den Worten der Frau traf Maqua wie eine scharfe Waffe, hilflos stand sie da und hörte sich an, wie die Elfe die Worte der anderen, die sie nicht verstehen konnte pervertierte. Und dann fragte sie die Elfe nach ihrem Namen. Maqua, die sich schon damit unwohl fühlte, ihr Wesen unter Kleidung zu verbergen, die nicht die Ihre war, und an Ehrlichkeit gewöhnt, zögerte, sagte ihn aber dann. Die Elfe lachte, sie hatte gefunden, wen sie suchte, und sie begann, mit Maqua zu spielen wie eine Katze mit der Maus. "Du bist die, die Kirias verlassen hat, nicht war?" Maqua spürte ihr Selbst in sich zurückweichen, den Flammen entgegen, nicht weil die Elfe sagte was sie sagte, sondern weil sie wußte was sie sagte. Maqua wußte nicht, dass es das war, was Kirias getan hatte und die Worte trafen sie, etwas in ihrem Inneren gab ihnen Widerhall, das es die Wahrheit war, aber sie selbst fühlte es nicht. Und dann begann diese fremde Frau mit Kirias Stimme zu reden, die Worte sagten, die Maqua nicht fremd und doch fremd waren, weil sie sich nicht auf sie bezogen. Kirias sprach von Liebe und dass er nie eine andere gewählt hätte, wenn er gewußt hätte das sie zurückkehrte und dann sagte die Stimme einer fremden Frau, "Ich gehe, es ist besser so, aber Du wirst immer in meinem Herzen sein." Maquas dunkle Augen waren weit geöffnet, schwarz und groß standen die Pupillen in der Mitte, Feuer stand zwischen ihrem Inneren und Außen, Feuer dass nur Maqua sehen konnte, und dass gekommen war, als sie an Kirias erinnert wurde, an seine Worte, das Gefühl, dass er in ihr erweckt hatte, Mitleid mit dieser harten Fessel einer ihr fremden Moral, die ihn so sehr dazu zwang, sein Gefühl zu ketten, von Einzigartigkeit zu reden erfüllte sie, und sie bemerkte kaum, das die Elfe verschwand. Maqua griff nach der Kugel, umklammerte sie so fest, dass das Weiß an ihren Knöcheln durch die dunkle Haut schimmerte. Sie versuchte langsam und ruhig zu atmen, das Feuer wieder in die Tiefe ihres Körpers zu drängen doch dann kamen die Stimmen, verschiedene Stimmen, die ihr zuraunten: "Ich kann Dir sagen wer die Frau ist." "Rache, du kannst Dich rächen." "Du kannst das doch, lass das Feuer doch verbrennen." und Maqua, völlig ausgeliefert der körperlosen, fremdartigen Stimme, erschrak bis aufs Mark. Alle ihre inneren Mauern und Widerstände, alle kleinen und großen Haltestricke, die sie mühsam geknüpft hatte, und die noch nicht stark genug waren brachen zusammen und zerissen angesichts der Bedrohung, ihr Wesen und ihr Selbst etwas so Furchtbaren auszuliefern wie einem niederen Gedanken wie diesem. Fremd war ihr der Gedanke an Rache, wofür Rache, dies konnte doch nur bedeuten dass die Dämonen einen Weg zu ihr gefunden hatten, sie erkannt hatten und sie nun verderben wollten. Die Kraft, die ihr Körper trug und für die er zu klein und zu schwach war brach hervor, die Bahnen der arkanen Ströme wurden von einer Flutwelle erfasst, Maqua spürte wie sich die Hitze von dem Kraftknoten der hinter ihrem Nabel lag ausbreitete, ihren Körper erfasste, die Adern an Hals und den Innenseiten begannen zu glühen wie Ströme von Lava unter ihrer Haut, in ihren dunklen Augen loderten die Flammen auf, die Haut über ihren Wangenknochen spannte sich, sie mühte und kämpfte es zurückzudrängen niederzuhalten und als sie wie aus der Ferne die Stimme der Mondtochter hörte dreht sie sich langsam zu ihr um, um sie zu warnen, doch sie spürte schon, sie würde nicht zurückhalten können was in ihr war, wenn sie den Mund öffnete würden die Flammen daraus emporschlagen und Maqua tat das einzige was sie noch vermochte, sie baute den Schild um sich und entlud die Kraft in ihrem Inneren. Flammen schlugen über ihr zusammen, die Spitzen ihre Haare flogen wie in einer Lohe, und dann verebbte das Feuer, für Leenia so apprupt wie es aufgetaucht war und Maqua brach röchelnd zusammen.


((an die Elfe, es wäre nett wenn Du mir sagen könntest ob es Baileys Stimme war oder eine andere, denn Baileys Stimme kennt Maqua durchaus))
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:12 pm

Aktuell am 06.01.2009

Kraftvoll, doch beherrscht betrat der Ordensritter die Bibliothek und ließ suchend seinen Blick durch den Raum schweifen. Die Bibliothekarin Aliterata saß am Schreibtisch und arbeitete an den Abschriften der Leihgaben. Weder sie noch Maqua, die auf einem kleinen Schemel an einem der Sekretäre stand und konzentriert in dem großen Folianten las, der vor ihr aufgeschlagen lag, bemerkten sein Eintreten.

Er holte sich einen der Becher und goß sich ein wenig Wasser ein, dann setzte er sich damit an den Kamin, beobachtete wohlwollend lächelnd die junge Frau, und genoss den Moment der Ruhe, bevor sie ihn bemerkte und er sich der Pflicht widmen mußte, ihr einen Auftrag zu geben.

Maqua fuhr mit dem Finger Zeilen nach, notierte hin und wieder etwas und murmelte Cantus um Cantus, um sich die Worte einzuprägen. Ihre Brauen waren konzentriert zusammengezogen und mit einer anmutigen, unbewußten Geste, die Anthalos ans Herz ging, strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht. Nach einer Weile hob sie ihren Kopf, dehnte ihre Schultern und blickte sich um, dabei bemerkte sie den Ritter und lächelte ihn freundlich an. Sie steckte ihre Schreibfeder in die Halterung und legte ein schmales Rotes Band in den Buchfalz, dann ging sie hinüber zum Kamin, mit dem Wunsch, ihrem Ordensherren Gesellschaft zu leisten. Aufmerksam beobachtete Anthalos ihre kleinen Gesten und versuchte zu erkennen, ob die gestrigen Auseinandersetzungen sie über Gebühr mitgenommen hatten, als sie zu ihm trat, bat er sie mit einer einladenden Geste, bei ihm Platz zu nehmen.

Maqua lächelte, wie gewohnt, und musterte ihn so aufmerksam wie er sie. Unter dem Blick seiner blauen Augen mußte sie den Wunsch unterdrücken, ihre Hände in die seinen und ihren Kopf an seine Schulter zu legen, wie sie es als Kind bei ihrem Vater gemacht hatte. Verlegene Röte überzog ihre Wangen und sie richtete ihre Augen auf ihre Hände, die sie, dem Impuls zu entgegnen, in ihrem Schoß zusammengelegt hatte.

"Lady Maqua?" Anthalos wartete bis sie ihn wieder anschaute. "Ich habe eine Aufgabe für Euch."

Neugierig hob Maqua die Brauen, ihr Mienenspiel war wie immer lebhaft und der Ritter mußte schmunzeln, ihr Enthusiasmus, etwas für den Orden zu tun war ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.

"Ihre Hoheit, Lady Prachtmeer, bat mich, ob ich nicht jemanden im Orden habe, der Ihrer Hoheit bei einer Angelegenheit helfen kann."

Maqua nickte und wartete auf weitere Ausführungen.

"Die Kal Dorei der Mondfederfeste haben förmlich angefragt, ob Ihre Hoheit in der Lage wäre jemanden zu entsenden, der ihnen bei einigen Dingen raten kann."

Bei Erwähnung der Elfen zuckte Maqua sichtlich zusammen, dass jedoch Anthalos einen Moment Pause machte um nach einem Schreiben zu greifen, das er vorher auf den Tisch gelegt hatte, gab ihr Gelegenheit sich zu fangen.

Anthalos überflog das Schreiben und las dann einen Abschnitt vor:
" Wir bitten um jemanden, der in der Lage ist, die arkanen Muster in den Ruinen der alten Elfenstadt im heutigen Düsterbruch zu analysieren, und sie nötigenfalls unschädlich zu machen. Wir möchten darauf hinweisen, das wir im Allgemeinen den Gebrauch und die Verwendung von Magie ablehnen, jedoch wissen wir, dass wir in einer Welt leben, in der andere diese Kräfte ahnungslos gebrauchen, und Schaden damit anrichten. Wir möchten dies unterbinden, jedoch birgt ein unvorbereiteter Angriff darauf das Risiko größerer Gefährdung. Bitte achtet darauf, jemanden auszuwählen, der sich des verderbten Charakters der Magie bewußt ist."

Anthalos schaute auf und lächelte Maqua ein wenig verschmitzt an. Er hatte schon damit gerechnet, sie entsetzt zu finden und er hatte sich nicht getäuscht. "Ich denke, wir können den Kal Dorei zeigen, dass Magie auch nützlich sein kann, und gut."
"Aber Herr.. doch nicht mich.. sie haben es verboten!", wand Maqua ein.
"Ach was, Lady Maqua, ihr seid schon die Rechte dafür. Die anderen Magier des Ordens sind in Dalaran und Nordend beschäftigt und die junge Frau Mentega.. nun sie geht mit der Magie so unbefangen um wie Ihr sie durchdenkt. Ich werde sie Euch vielleicht zur Unterstützung nachsenden, wenn Ihr das für nötig erachtet, aber um die Bedenken der Kal Dorei zu zerstreuen seid Ihr die beste Botschafterin."

Maqua presste verzagt die Lippen zusammen, und Anthalos legte ihr beruhigend seine Hand auf die Schulter. "Ich habe Vertrauen zu Euch, Mylady, und denkt immer daran, das Licht steht Euch bei." Mit den letzen Worten erhob sich der Ritter, seine Hand schwebte einen Moment über dem dunklen Haupt der Frau, als wolle er sie segnen, dann drehte er sich herum und verließ den Raum, dabei nickte er dankend dem Diener zu, der ihm die Tür aufhielt. Dort drehte er sich noch einmal herum und sah zu Maqua, die auf das Schreiben blickte, das er ihr überlassen hatte.

"Ach, Mylady, die Kal Dorei, die das Schreiben hierher brachte, wird Euch nach Feralas geleiten. Sie wartet wohl außerhalb der Mauern auf Euch. Soweit ich weiß ist sie eine Mondpriesterin, sie heißt Lianshan Mondgeflüster."


14-01-2009

Diener des Lichtes - Loslösungen

19-01-2009

Seit heute verbreitet sich durch die Münder und Ohren eher niederer Gestalten, die gerne gewisse Lokalitäten in der Halsabschneidergasse aufsuchen (oder dort arbeiten):

"Die edle Dame (klingt wie ein Schimpfwort) bekommt au so edlen Besuch" *gemeines Kichern* "Ja, echt! So die Todesritter und vermummte Gestalten, und was da ein und aus geht. Weißt, erst sich von nem Ritter begleiten lassen und dann Besuch von solchen kriegen, keine Ratte gibt sich mit denen ab."

"Ja und letztens haben sie da einen Mann hingebracht, der sah völlig daneben aus.. du weißt schon... wie vermöbelt.. und der hat die ganze Nacht dort verbracht.."

_______________________________________________________________________

Über die Lage des Hauses:

Das Haus steht am Ende der Halsabschneidergasse und damit in keiner guten Lage. Direkt daneben befindet sich ein durch ein rotes Licht deutlich gekennzeichnetes Vergnügungslokal (der mittleren Klasse).
Das Haus selber gehörte früher Sir Serathor Tyrosus, der sich an der Nachbarschaft offenbar nicht störte. Die Dame von Doranthor hat es aus dem Nachlass gemietet, es soll sehr günstig sein (für ihre Verhältnisse). Von außen wirkt es, als hätte es seine besten Tage hinter sich, der Putz blättert ab und das Dach scheint undicht, die Regenabläufe sind mit Moos bewachsen. Winterkälte und Nässe sind in das untere Mauerwerk gezogen.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:12 pm

((Mittwoch 25.02.2008))

Mit leichten Schritten, und lächelnd trat Maqua aus dem Zauberkasten, und ging in Richtung der Zitadelle. Die Kraft in ihr war stark, und ihre Adern brannten, aber es war trotzdem ein schönes Gefühl, und sie würde es auch diesmal nicht verstecken.

Magister Nicholas warf einen kurzen Blick auf sie, als sie die Kammer betrat, er erwiederte ihren Gruß nur knapp und trat dann zu ihr, als sie, beschwingt wie ein kleiner Vogel, leise summend, die Kraftkristalle sortierte, mit denen sie arbeiten würde.

"Mylady, schaut mich einmal an."

Lächelnd drehte sich Maqua zu ihm um, er erwiederte ihr Lächeln jedoch nicht, sondern nahm ihr Kinn und drehte ihren Kopf zur Seite, so dass er die helle Stelle an ihrem Hals deutlich sehen konnte, unter der kräftig golden eine ihrer Kraftadern pulsierte. Mit einem Ruck drehte er ihren Kopf zurück und schaute mit festem Blick nach unten in ihre aufgerissenen Augen.

"Zeigt mir Eure Hände."

Maquas Lächeln erstarb, langsam zog sie ihre Handschuhe aus und hielt ihm ihre Hände hin. Er schaute kurz darauf, dann packte er ihre Handgelenke und drehte die Handflächen nach oben. Aufmerksam musterte er die Kraftlinien, die deutlich sichtbar neben den Adern pulsierten.

"Wo wart Ihr gestern Abend?"
"Auf dem Markt, Mentor."
"Ihr wart unvorsichtig, wieder einmal. Was habt ihr dort gemacht?"
"Herr, ich habe Freunde getroffen." Maqua zögerte kurz. "Und Sir Estar."

Mit dem elfischen Blick, den Maqua als kalt empfand, starrte Magister Nicholas sie an. Seine Hände lagen wie Schraubzwingen um ihre schmalen Handgelenke, und seine Stimme war von einer unangehmen Neutralität.

"Entgegen meiner Empfehlung?"
"Ich hatte Sehnsucht nach ihnen.. ich hatte Sehnsucht nach.."
"Eure Gefühlssehligkeit interessiert mich nicht. Mich interessiert Eure Arbeit. So, wie Ihr jetzt seid, seid Ihr nutzlos, und eine Gefahr obendrein."

Maqua zuckte etwas zusammen, doch dann erinnerte sie sich an Ardilias Worte, sie richtete sich auf und sah ihn offen an.

"Ich mag meine Freunde und ich liebe Sir Estar, und es ist Licht für ihn und durch ihn in meinem Herzen, und das ist etwas Gutes! Ich kann meine Gefühle nicht ignorieren."

Der Magister lies ihre Hände los und schnippte mit den Fingern der rechten Hand. Zwei grünsilbern glänzende breite metallische Armreifen mit arkanen Mustern erschienen vor ihm und schwebten in der Luft.
Mit einem weiteren Schnippen öffneten sich die Reifen, doch Maqua hob eine Hand.

"Nicht.. bitte.. das tut mir so weh."
"Wir sind hier nicht zum Vergnügen, Mylady."
Maqua schüttelte den Kopf und bat nocht einmal. "Nicht die Reifen.. "

"Wollt Ihr verbrennen?"
"Nein."
"Wollt Ihr ihn verbrennen?"
Maquas Wangen brannten, und sie senkte den Blick.
Leise erwiederte sie: "Nein, das will ich nicht."

"Dann tut was ich Euch rate!"

Langsam schob Maqua den linken Ärmel hinauf und enblößte ihren Oberarm, der einen schwarzblauen ringförmigen blauen Fleck aufwies. John Nicholas schaute ungerührt auf die Verletzung.
"Sieht der andere Arm auch so aus?"
Maqua nickte.
"Rollt den Ärmel herunter, ohne geht es nicht."
Die Magierin atmete tief ein und gehorchte. Die Ringe schlossen sich um ihre Oberarme und mit einer Handbewegung des Magisters zogen sie sich fest zusammen. Sofort spürte Maqua, wie ihre Kräfte sicherer in ihren Bahnen flossen, doch der Schmerz trieb ihr fast die Tränen in die Augen. Sie kämpfte mit sich und verbiss sich den Schmerz, bis er nur noch im Hintergrund lauerte.

Interessiert musterte John Nicholas ihr Mienenspiel und nickte, als sie ihn schließlich anblickte.

"Ihr könnt an die Arbeit gehen, Lord Foundroy braucht neue Kraftsteine für sein Portal."

____________


Am Nachmittag, während einer Arbeitspause, kam Magister Nicholas zu ihr und warf ihr einen kleinen Tiegel in den Schoß.

"Hier, man sagte mir, das solle helfen gegen Hämathome. Reibt die Stellen damit ein, wenn ihr fertig seid."
Überrascht nahm Maqua den kleinen Tiegel in die Hände.
"Und beim nächsten Mal wartet nicht so lange, mir so etwas zu sagen. Am Ende heißt es noch, ich würde meine Schüler quälen, und das wollen wir doch nicht, oder?" Maqua zuckte. Die Indifferenz seiner Stimme lies keinerlei Deutung zu und ließ sie mit allem allein.

–––––––

Einige Tage später, als Maqua erschöpft in ihrem Zimmer im Zauberkasten auf dem Bett liegt, klopft es leise an der Tür und die zarte Stimme Sinjiás ist zu hören. Maqua richtet sich auf, lächelnd, voller Freude bittet sie die Freundin hinein.

Die Gnomin trägt - ungewohnt genug für sie, ein Kleid, und rasch, mit den Füßen aus den Schuhen geschlüpft, klettert sie auf den Diwan, um dann ihr Anliegen vorzutragen, ihre Ängste und Sorgen, ihre Fähigkeiten als Hofdame betreffend.
Maqua vergisst über das Reden über ihr Vertrautes und Angenehmes ihre Erschöpfung, und ihre Arbeit, doch dann, durch eine Bewegung, durch eine Berührung, wird sie wieder daran erinnert. Und Sinjiá fragt, hört zu, ihre smaragdgrünen Augen glitzern, schließlich erzählt Maqua von den Armreifen, ohne Arg, und sie betont, dass sie notwendig seien, ihre Kräfte zu kanalisieren. Sinjiá ist entsetzt, aber das lässt sie sich nicht anmerken.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:12 pm

Sina schrieb:
((Aktuell Samstag, 28.02 - 03:00 Uhr))
Hoch über den Dächern von Dalran kreist ein Greif. Kein Wappen, kein Abzeichen ziert das stolze Tier. Auf dem einfachen Ledersattel sitzt eine kleine, ganz in schwarz gekleidete Gestalt und späht in die Tiefe. Der Größe nach zu Urteilen handelt es sich dabei um einen Gnom. Weiteres ist nicht zu erkennen, da sich der Reiter gänzlich verhüllt hat.
Immer weitere Kreise zieht der Greif über den westlichen Teil der Stadt, in dem sich die violette Zitadelle befindet. Geräuschlos gleitet das Tier durch die pechschwarze Nacht. Der Mond ist bereits wieder hinter den Bergen der Eiskrone versunken und die Sonne ist noch nicht aufgegangen.

Nach endlosen, eiskalten Minuten in denen Sinjia angestrengt versucht hat, jede Aktivität in der violetten Zitadelle zu identifizieren, überprüft sie noch einmal ihre Ausrüstung und vor allem den Fallschirm auf ihren Rücken. Dann schliesst sie kurz die Augen und konzentriert sich. Derweil beendet ihr Greif eine weitere Runde weit über den Türmen der Zitadelle und geht dann auf ein leises Kommando in einen steilen Sturzflug über.

7 Sekunden... 7 Sekunden hat sie Zeit, bis die magischen Wächter den Greifen ausmachen können, der die Flugverbotszone über Dalaran verletzt. Das bedeutet 3,5 Sekunden für den Flug in die Zone und 3,5 Sekunden wieder raus. So zählt die Gnomin im Sturzflug langsam bis drei und reist jäh an den Zügeln, das den Greif zu einem brutalen Manöver veranlasst. Dabei lässt sich die Gnomin aus dem Sattel schleudern. Als sie den Fallschirm öffnet, sieht sie, wie der Greif nach 3 Sekunden die Flugverbotszone in westlicher Richtung verlässt.

Lautlos wie ein Schatten gleitet sie auf den großen Balkon der violetten Zitadelle zu. Zu ihrem Glück ist niemand zu sehen und so landet sie nach ein paar Minuten sicher auf dem Balkon. Schnell legt sie den Schirm zusammen und versteckt diesen hinter einer großen Topfpflanze. Dann gleitet sie hinüber in die Schatten und schleicht sich durch die hell erleuchtete Türe in den Purpursalon. Schnell sondiert Sinjia die Lage: Lediglich ein Magier ist noch im Salon... und der schläft friedlich Schnarchend über einem dicken Buch. Ohne große Hast durchquert sie daraufhin den Salon, vorbei an den unzähligen Bücherregalen, die bis zu der hohen Decke aufragen.

Zu ihrem Bedauern kann sie nicht das Portal in die unteren Stockwerke benutzen sondern muss die schmale Wendeltreppe nehmen. Unzählige Stufen später erreicht die Gnomin dann den Verwaltungstrakt im unteren Teil der Festung. Nur zwei Mal muss sie auf den abgezeichneten Plan schauen um den Raum zu finden, den Sie sucht: Das Büro des Verwalters, der unter anderem auch die Poststelle des Sanktums beherbergt. In alphabetischer Reihenfolge geordnet hat hier jeder Magier sein Fach, über das die persönliche Korrespondenz abgewickelt wird. Aus dem Fach des Erzmagiers John Nicholas entnimmt sie ein paar Pergamente und versteckt in diesen einen schlichten Brief, bevor sie die Rollen wieder in das Fach zurück legt. „Hat die Goblinpost mal wieder schlampig gearbeitet“. Sie kann sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, als sie wieder die Wendeltreppe nach oben steigt.

Ihr Fallschirm liegt immer noch unentdeckt an seinem Platz als Sinjia diesen wieder aus dem Versteck holt. Auf der dunklen Rückseite des Gebäudes befestigt sie dann ein langes Seil und lässt sich daran in die Tiefe gleiten. Unten angekommen löst sie den Knoten mit einem Trick der Schattenwandler und verschwindet in der Nacht.

Der Brief, den John Nicholas am nächsten Tag in seiner Post findet:
Von Maginor Dumas an Erzmagierin Modera – die Schrift ist ziemlich verschnörkelt und die Buchstaben verschwinden nach kurzer Zeit spurlos.

Geehrte Magistratin,
es sieht danach aus, als seien unsere Bemühungen, einen Botschafter in den Tempel des Wyrmruhpakt zu entsenden, in naher Zukunft von Erfolg gekrönt! Die Führung des Paktes ist mit mir überein gekommen, dass Lady Maqua eine hervorragende Abgesandte darstellen würde, wenn diese ihre Ausbildung beendet hat. Ich glaube, etwas Besseres hätte uns nicht passieren können! Als Abgesandte wird sie bei der nächsten Wahl des Magistraten der violetten Festung ein gewichtiges Wort mit zureden haben. Ich glaube, damit ist Euch die Mehrheit der Stimmen sicher, da wir ja wissen, wie dieser Tölpel von Nicholas seine Schüler behandelt.
Möge Euch die arkane Energie leiten.
Maginor Dumas
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:13 pm

Aktuell 10. März 2009



Maqua schlug im Halbdunkel die Augen auf und flüsterte erschrocken: "Waupee!", gefolgt von dem seufzenden Ruf nach Ceorn. Die Magierin wußte nicht, warum sie nicht bei dem Ordenstreffen war, doch die schlimmen Schmerzen in ihren Gliedern, der dröhnende Kopfschmerz, die Hitze, die in Wellen über sie fiel brachten sie ein wenig in die Realität zurück. Maqua stöhnte, doch die sanften Hände ihrer Heilerin strichen über ihren Arm und leise murmelte Schwester Kastalia beruhigende Worte. Maqua schloß ihre Augen wieder und atmete tief ein. Langsam kehrte die Erinnerung zurück, wie sie, recht glücklich über den Verlauf des Tages noch eine letzte Arbeit für die Kirin Tor erfüllen wollte, bevor sie nach Theramore reiste und die anderen traf. Sie freute sich darauf, sie alle zu sehen, Dalaran war weit und hier traf sie die anderen Ordensmitglieder nur selten, und sie hoffte, dass Waupee mit dem Trank, den sie heute bei den Sturmhufen geholt hatte, endlich einen Weg zu diesem Dämon finden würde, der mit Hilfe der anderen ausgetrieben werden sollte.

Als sie in der Zitadelle eintraf, war sie froh, neben einer ihr vom Sehen bekannten blutelfischen Magierin Miss Whittywhimp zu entdecken. Die Gnomin war eine verlässliche Kollegin und geübte Bundführerin, die Arbeit wäre sicher schnell getan und war nicht schwer, Maqua glaubte auf die Reifen, die immer schmerzhaft in ihre Oberarme schnitten, verzichten zu können.
In einem beinahe leeren, fensterlosen Raum, der nur durch einige in die Wände eingelassene Leuchtsteine erhellt wurde und in dem leuchtende Zeichen den Boden in einem den Kraftfluss unterstützenden Muster zierten, lag auf einem wie ein Altar anmutenden Stein ein recht großer Kraftstein. Das matte Glimmen zeigte deutlich, dass er so gut wie keine Magie trug. Ihre Aufgabe würde darin bestehen, den Kristall mit Energie zu füllen, die Gnomin sollte die Stüzmatrix aufbauen und sie würde mit der Elfe gemeinsam die Leyenergie bündeln. "Wofür ist der Stein, Miss Whittywhimp?" - "Für ein Schwert." Maqua nickte, sie wußte zwar, dass es für den Matrixaufbau besser war, den Endzweck zu kennen, doch ihre Frage war reines Interesse, da ihre Aufgabe allein darin bestand, Kraft fließen zu lassen. Lächelnd schaute sie auf ihre Kollegen und nickte, zum Zeichen dass sie bereit sei.

Mit wenigen Worten und Gesten erstellte die Gnomin die Matrix, sie würde sie während der Arbeit ausbauen und verfeinern und Maqua begann, die Kraft, die so reichlich in ihr war, in den Stein fließen zu lassen. Mehrere Minuten spürte Maqua, wie der Energiefluß sicher und stabil war, sie versuchte wie immer, die Kraft zu dämmen und wie so häufig, wenn sie sich so stark konzentrierte, zeigten sich die Leylinien vor ihrem Auge, und sie sah, wie einfach es sei, sie zu formen, welche Kraft sie entfesseln konnte, sie dachte an das riesige Feuer, das, zu einer Kugel geballt, die Bestien in Stratholme getroffen hatte, sie spürte ein Kribbeln im Nacken, dass sie ahnen ließ, welche Kraft noch hinter ihr lag, bereit eingesetzt zu werden. Maqua merkte noch nicht, dass sie begann, der Verführung der Kraft zu erliegen, sie gab sich nur dem Fluss hin, der immer mehr anschwoll, der ihre Wangen, ihre Schläfen, die Narbe an ihrem Hals erglühen ließ und sie hörte nicht das warnende Zischen der Gnomin, das Knistern der Kraft erfüllte ihre Ohren, und alles glühte um sie herum, ein dröhnendes Knacken erklang und Maqua kam zur Besinnung, doch es war zu spät.
Die Kraft, die drei dieser Steine hätte füllen können entlud sich in einem Bersten, das die Blutelfe aufschreien ließ, und die Erfahrung ließ Hasiolema ein Schild erschaffen, dass sie vor den Splittern des Kraftssteines und der Entladung schütze, die Elfe jedoch, die unerfahrener war, erreichte nur einen unvollkommenen Schild und Splitter des Steines schnitten scharf in ihre Haut, eine Scherbe zerfetzte ihre rechte Hand und sie sank jammernd zu Boden.
Maqua jedoch hatte auf den Ruf der Elfe hin in einem Reflex den Schild gebaut, doch so schnell ließ sich der Kraftfluss nicht stoopen, die Energien wurden am Inneren des Schildes reflektiert , Maqua fühlte noch die Kraft in ihren Adern zurückrollen und sie im Inneren versengen, dann fiel sie in eine dunkle Ohnmacht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Maqua lag im Dunkel ihrer Kammer und Tränen liefen an der Seite ihres Gesichtes herunter. Leise fragte sie die Priesterin nach ihren Mitarbeitern, und ließ sich erst beruhigen, als sie wußte, das beide lebten.
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BeitragThema: Re: Informationen über die Familie Doranthor, besonders Maqua von Doranthor   So Jul 26, 2009 8:14 pm

Ceorn schrieb:
Ceorn stand im Lager der Westfallbrigaden in den Grizzlyhügeln Nordends, seine Hände zitterten. Gerade hatte er die eilige Sendung erhalten, die mit einer fremden Schrift an ihn adressiert war. Der Inhalt des Schreibens raubte ihm den Atem, die Welt um ihn herum begann zu verschwimmen.

"Maqua!"

Dieses eine Wort stieß er noch ganz schockiert hervor, mehr nicht. Was hatte dieser Brief zu bedeuten? Die Verfasserin, Schwester Kastalia, das wusste Ceorn, kümmerte sich seit längerem um Maquas Gesundheit und darum, wie sie ihr inneres Feuer bändigen könnte. Er wollte sie lange treffen, doch noch kam dies nicht zustande. Und nun dieser Brief, in dem Kastalia in kurzen Worten von einem Unfall berichtete, davon, dass es seiner Maqua schlecht ginge. Er sucht Zeile um Zeile nach weiteren Informationen ab, doch war nichts genaues, keine weiteren Angaben zu ihrem Zustand angegeben. Nur, dass sie nach ihm verlange. War das ein gutes Zeichen? Er betete zu den Göttern.

***

Seine Pflicht erfüllend hatte Ceorn mit Frau Lichttreu und Herrn Artherias den Kampf gegen die Geißel vorangetrieben, doch seine Gedanken waren die ganze Zeit abwesend. Sie waren bei Maqua. Wenn Ihr etwas Schlimmes widerfahren ist? Wenn das Feuer diesmal nicht zu kontrollieren war? Wenn sie sich auf ihn verließ und er war nicht da? Wenn ... Ceorn schüttelte den Gedanken aus dem Kopf. Er musste Ruhe bewahren. Maqua benötigte ihn nun, und deshalb hatte er sich so schnell wie nur irgend möglich auf den Weg gemacht. Es ging ihr schlecht, ja, und deswegen durfte er sich nichts anmerken lassen. Seine Stärke, das würde sie jetzt benötigen. Und seine Hoffnung.

***

Da lag sie, im Bett ihres Zimmers im Zauberkasten. Schwester Kastalia an ihrer Seite. Sie schlief, atmete tief, doch Ceorn sah den Schmerz in ihrem Gesicht, die pulsierenden Adern, die Tränen, die ihr über die Wange liefen, selbst im Schlaf. Kastalia hob schnell den Finger an den Mund, auf dass er sie nicht wecke. Ceorn nickte ihr zu, doch war es schwer, seine Aufregung in Ruhe zu überführen. Er ging zu Maqua ans Bett, kniete sich nieder, so dass er seiner Dame nah sein konnte. Er strich ihr vorsichtig die Tränen von der Wange, küsste ihre Stirn und flüsterte ihr ins Ohr. "Maqua, Ihr ... Ich bin hier, ich bin bei Euch. Alles wird gut, Geliebte."

Es war schon spät am Abend und Schwester Kastalia führte Ceorn in den Nebenraum, wo sie ihm von dem schrecklichen Ereigniss berichtete. Ceorn versuchte, Haltung zu bewahren, doch das Zittern seiner Hände verriet seine große Sorge. "Lasst sie schlafen," sagte Kastalia, "sie benötigt Ruhe, viel Ruhe. Ich werde auf sie Acht geben." Ceorn nickte. "Sagt mir, was ich tun kann, um zu helfen," antwortete er, "ich werde an ihrer Seite wachen, auf dass sie Sicherheit und Ruhe findet. Ich will da sein, wenn sie erwacht. Ich muss da sein." Die Schwester nickte und ließ den Ritter gewähren, der sich neben seine Dame kniete, ihr durch Haar strich und an ihrer Seite wachte, die ganze Nacht.

***

Der Morgen hatte schon lange gegraut, die Sonne hatte mit ihren Strahlen das Zimmer erwärmt, bald würde Mittag sein, da bemerkte Ceorn, wie Maqua ein leises Stöhnen von sich gab, ihren Kopf drehte und langsam die Augen öffnete. "Ceorn?" sagte sie leise und sah dann dessen lächelndes Gesicht, spürte seine Hand, die die ihre fest umschloss. "Ich bin hier, Geliebte, ich bin hier."
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